Beispiel einer BDE für die Thyssen Böhler Schweisstechnik GmbH
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Das Modul DaCo-Instandhaltung verwirklicht die Idee der vorbeugenden Instandhaltung in der Praxis. Ausgehend von den ermittelten Maschinenlaufzeiten werden die erwarteten Instandhaltungsintervalle hochgerechnet und in Form von übersichtlichen Wartungsplänen ausgegeben. Der Anlagenbetreiber plant hiermit die durchzuführenden Tätigkeiten und kann zugleich die benötigten Arbeitspläne in Form von Microsoft-Word-Dateien elektronisch hinterlegen und auf Wunsch mit ausdrucken. Fällige Wartungen werden selbstverständlich auch in der Online-Darstellung angezeigt.
DaCo wurde auf höchste Flexibilität und Erweiterbarkeit hin ausgelegt. Die Zahl der eingebundenen Maschinen und Meßgrößen ist theoretisch nicht beschränkt und nur von der Leistungsfähigkeit der beteiligten Rechner abhängig. Alle Daten befinden sich in einer zentralen Datenbank. Um eine weitere Maschine einzubinden, werden lediglich die Stammdaten in der Datenbank um diesen Eintrag erweitert. Nach Zuordnung der physikalischen Meßgrößen zu den in der Datenbank vorhandenen Einträgen ist das System bereits fertig konfiguriert.
Um höchste Leistung und optimale Datensicherheit zu gewährleisten, wurde DaCo mit einer Oracle-Datenbank-Schnittstelle ausgerüstet. Die Schnittstelle wurde jedoch so offen definiert, daß auch SQL-Datenbanken anderer Hersteller an das System angekoppelt werden können.
Zur Übernahme der physikalischen Meßsignale wird an zentraler Stelle ein PC installiert. Dieser PC wird zur Datenvorverarbeitung genutzt und speichert die Daten auf seiner Festplatte zwischen. Dieses Verfahren bietet mehrere entscheidende Vorteile hinsichtlich der Datensicherheit und Flexibilität:
Bei einem Rechnernetz-Ausfall werden alle Daten aufgenommen und lokal gespeichert
Bei einem Stromnetz-Ausfall ist dieser einzelne Rechner, durch eine USV geschützt, nicht betroffen
Daten unterschiedlichster Quellen werden zusammengeführt: Meßgeräte, SPS, digitale Eingänge. (Die verwendete Messtechnik stammt von der Delphin Technology AG)
Bei Bedarf besteht auch die Möglichkeit zur Einbindung von Maschinenterminals. Diese - direkt an der Maschine montierten - Mini-PCs erfüllen dann weitere Funktionen, wie die Anzeige von Meßdaten vor Ort, Benutzerverwaltung oder auch Funktionen zur Auftragsverwaltung.
Das Modul Auftragsverwaltung umfasst die vollständige Auftragsplanung und -abwicklung an den eingebundenen Maschinen. Dem Maschinenbediener stehen damit alle relevanten Daten zur Durchführung eines Auftrags direkt an der Maschine zur Verfügung. Die flexible Angabe von Sollgrößen zu jeder Meßgröße in Abhängigkeit vom Auftrag schafft dabei neue Möglichkeiten in der Qualitätssicherung. Abweichungen vom Sollwert werden wahlweise absolut oder relativ in der Online-Darstellung angezeigt.
Dieser Artikel kann natürlich nur einen sehr groben Überblick des Systems liefern. Sollten wir jedoch Ihr Interesse geweckt haben, dann setzen Sie sich mit unserem Herrn Klein in Verbindung.
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